Aktuelles

Literaturtage 2024 vom 09. – 12. April an der Grundschule Sparwiesen

Es war wieder einmal soweit! Die Literaturtage haben erneut stattgefunden! Bei unserem besonderen Schulprofil konnten sich die Kinder zwischen sieben unterschiedlichen Literaturprojekten entscheiden und nahmen dann an einem Projekt mit anderen Kindern aus verschiedenen Klassen teil. Am letzten Tag wurden alle Projekte in der Aula vor einem begeisterten Publikum vorgestellt.

„Die Sockensuchmaschine“ soll Socken suchen und anziehen, aber so einiges läuft schief bei Jonas und dem Erfinder Professor Turbozahn. Welche fantasievollen Maschinen die Kinder dieses Projekts erfunden haben, würde sogar die Vorstellung des Professors übertreffen. In der Aula konnten wir noch einige Exemplare in einer Ausstellung bewundern.

Ist der Mond aus Käse gemacht? In „Armstrong - Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ will eine wissbegierige kleine Maus diese wichtige Frage endgültig klären und unsere Schulkinder lernten nebenbei auch viel über die erste Mondlandung. Am Ende gab es auch noch einen richtigen Raketenstart für die Zuschauer in der Aula.

Einfach FABELhaft waren die Tierfabeln. Hier konnten die Kinder nicht nur Fabeln kennenlernen, sondern auch nachspielen und uns allen vorführen, was passiert, wenn sich zwei störrische Ziegen auf einer schmalen Brücke über einem Fluss begegnen und keine nachgibt, um der anderen den Vortritt zu gewähren. Die Kinder des Projekts konnten uns aber im Anschluss eine Lösung präsentieren. Tja, hätten das nur die Ziegen auch so gemacht …

Beim Rätsel- und Witze-Projekt wurden die Lachmuskeln strapaziert und es blieb kein Auge trocken. Viele Witze wurden gelesen und Scherzfragen gestellt. Die besten Witze sammelten die Kinder in einem eigenen Witzebuch. Wenn man einen Witz nachspielt, wird der Witz zu einem Sketch. Mehrere Sketche spielten die Kinder dann auch am Schluss dem amüsierten Publikum vor.

Was wäre, wenn man Wörter erst kaufen müsste, bevor man sie aussprechen könnte? Und welche Wörter wären so wichtig, dass man sie dringend braucht, um jemandem etwas Wichtiges zu sagen, obwohl sie ein Vermögen kosten würden? Welche Wörter uns guttun und wie einfach es ist, Herzen mit guten Wörtern zu öffnen, lernten die Kinder dieses Projekts.

Im Projekt „Als die Raben noch bunt waren“ erfuhren die Kinder, was dabei herauskommt, wenn man sich ständig streitet und jeder behauptet, der Schönste zu sein. Denn die Raben waren nicht immer schwarz so wie heute! Früher waren sie kunterbunt, aber ihre Streitereien führten zu nichts Gutem.

Pippi Langstrumpf sagt: „Ich mach mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt!“ Den Kindern hat es im Projekt auch sehr gefallen und bei der Vorstellung der Projekte am letzten Tag wurde sogar von einigen Kindern ein Pferd in die Luft gestemmt! Lesen macht also wirklich stark!

Unsere Schulkinder wuchsen bei den Literaturtagen wieder über sich hinaus. Die besondere Stimmung während diesen wenigen Tagen führte zu neuen Freundschaften, neuen Talenten und stärkt unsere Schulgemeinschaft.

Der Besuch des Kinderbuchautors Jochen Weeber rundete die Literaturtage ab. Den Kindern der Klassenstufe 1 und 2 erzählte er aus seinem Buch „Was ist bloß mit Gisbert los?“ und für die Klassen 3 und 4 hatte er das Buch „Hühner dürfen sitzen bleiben“ dabei. Nebenher machte er auf seinem Akkordeon oder Ziehharmonika oder Schifferklavier oder einfach nur „Quetschkommode“ – wie ein Schüler belustigend bemerkte - für uns Musik.

Einfach nur schön, diese Literaturtage!

 

Die Drittklässler besuchen das Bürgerhaus Sparwiesen

Wir waren zu Besuch im Bürgerhaus, das 1808 als erstes gemauertes Haus im Ort erbaut wurde. Der Ortsvorsteher Herr Leuze erzählte uns sehr viel darüber. Im Sachunterricht haben wir gerade das Thema „Schule früher“ und im Bürgerhaus wurde sogar früher im „Schullokal“ unterrichtet. Davor kamen die Kinder zum ersten Lehrer des Dorfes, Herrn Georg Fichtel, ins Wohnzimmer zum Unterricht. Das war im Jahr 1786. So langsam wurde es aber zu klein, deshalb wurde 1816 ein Stockwerk mehr im Bürgerhaus darauf gebaut. Hier war aber nicht nur die Schule untergebracht. Komischerweise gab es auch ein Gefängnis. Aber da kamen nur etwas betrunkene Menschen rein. Unten, wo jetzt das Feuerwehrauto steht, war früher die Backstube und das Waschhaus. Oben war das Schulzimmer für Kinder der Klassen 1 bis 8 und das Zimmer des Bürgermeisters. Einmal war ein Freund von Lehrer Fichtel zu Besuch und fiel die Treppe hoch. Dabei hat er gesagt: „O Heimatland Sparwiesen“. Daher kommt der Spruch, der am Ortseingang steht. Für die Schulkinder begann die Schule immer am 11. November und ging bis zum 23. April. Im Sommer mussten die Kinder ihren Eltern bei der Landwirtschaft helfen. Für den Unterricht mussten die Eltern sogar Schulgeld bezahlen. Im Dachgeschoss des Bürgerhauses befindet sich das Uhrwerk der Uhr. Wir durften es uns anschauen. Es waren viele Zahnräder zu sehen. Früher musste der Postbote unten in Uhingen am Bahnhof seine Taschenuhr mit der Bahnhofsuhr vergleichen und sie dann mit der Uhr des Bürgerhauses abgleichen. So wussten alle immer in Sparwiesen, wie spät es ist. Eine Nachbarin war früher auch dafür zuständig, dass die Uhr immer richtig ging. Als das Schulzimmer im Bürgerhaus zu klein wurde, baute man im Jahr 1861 eine Schule im Gestöckweg. Als die dann zu klein war, wurde 1958 unsere Schule gebaut. Herr Leuze ist seit 15 Jahren Ortsvorsteher und hat uns noch viele interessante Sachen erzählt. Vor dem Bürgerhaus, da wo der Brunnen ist, war früher ein Löschteich. Falls es mal gebrannt hat, musste man dort das Wasser holen. Auch einen kleinen Bach gab es, der bis nach Albershausen floss und Wasser- und Stromleitungen gab es erst seit 1911 in Sparwiesen. Uns allen hat der Besuch im Bürgerhaus sehr gefallen! Danke lieber Herr Leuze!

Buntes Faschingstreiben in der Schule

„Helau“, „Narri Narro“ und „Olé olé“ hieß es auch auf der diesjährigen, lang bewährten Faschingsfeier unserer Grundschule Sparwiesen am Freitag, dem 09.02.2024. Denn Fasching wird bei uns großgeschrieben und es ging wieder besonders närrisch bei uns zu.

Angefangen mit einer Polonaise durch das gesamte Schulhaus, sammelte unsere Schulleitung Frau Maier alle Kinder der einzelnen Schulklassen auf dem Weg zur Schulaula ein. Dort wurde dann gemeinsam von allen Lehrkräften und Schülern/Schülerinnen der Auftakt zur Faschingsfeier eingeleitet.

Egal, ob verkleidet als edle Märchen- oder Fantasiefiguren wie Ritter, Prinzessin, Harry Potter und Co., klassische Tiere und Clowns oder neumodische Ninjas und Pokémonwesen – all unsere kunterbunten Faschingsbegeisterten setzten sich mit Laufsteg-Präsentationen, ausgiebigem Tanzen sowie Bonbonwerfen- und sammeln zur vielseitigen Faschingsmusik in Szene.

Ausklang fand unser freudiges Faschingstreiben dann schließlich jeweils klassenintern.

 

Weihnachtsgottesdienst

Auch in diesem Jahr begann der letzte Schultag vor den Ferien mit einem einen ökumenischen Weihnachtsgottesdienst in der evangelischen Auferstehungskirche in Sparwiesen.

Zusammen mit Herrn Schuldekan Stephan Schiek feierte unsere Schulgemeinschaft einen besinnlichen Gottesdienst. Ein wunderbar gespieltes Schattentheater, ein betont vorgetragenes Gedicht, ein stimmungsvoller Sternentanz sowie viele Lieder stimmten Groß und Klein auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein.

Vorbereitet wurde der Gottesdienst von unseren Religionslehrkräften Frau Fritz und Frau Seitz, unterstützt von Frau Behringer, die mit ihren Religionsklassen und den anwesenden Erwachsenen über Frieden, Liebe, Glauben und Hoffnung nachdenken ließen.
Musikalisch begleitet und umrahmt wurde der Gottesdienst von Frau Frank.


Theaterfahrt nach Ulm – Robin Hood

Kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember 2024 gab es für die Grundschule Sparwiesen nochmal ein echtes Highlight, um das Jahr abzuschließen.
Die Theaterfahrt nach Ulm, wo das Theaterstück Robin Hood gezeigt wurde.
Gemeinsam vom Bahnhof Uhingen ging der erste spannende Teil des Tages los. Eine Zugfahrt mit allen Kindern der Grundschule Sparwiesen und allen Lehrerinnen. Etwa eine Stunde fuhren wir zusammen mit dem Zug nach Ulm. Im Zug wurde gegessen, gequatscht und sogar Spiele gespielt. Bis dahin schon ein echtes Highlight für die Kinder.
In Ulm angekommen ging es zu Fuß zum Theater, welches keine 5 Minuten vom Bahnhof entfernt war.
Nachdem wir die Jacken abgegeben hatten, durften alle Kinder schon ihre Plätze im großen Theatersaal einnehmen – oberer Rang! Großartig!
Auf dem gesamten oberen Rang verteilten sich die Kinder der Grundschule Sparwiesen und hatten von dort aus einen einmaligen Blick auf die Bühne!

Das Licht ging aus, es wurde ganz leise und dann trat er auch ins Rampenlicht: ROBIN HOOD!

Robin Hood, ein gesetzloser Held, der sich der Gerechtigkeit verschrieben hat, um den Armen zu helfen. Dafür schließt er sich mit Marian und ihren Freunden zusammen, die im Sherwood Forest leben, um gemeinsam gegen den Bösewicht der Geschichte, den fiesen Sheriff von Nottingham, zu kämpfen. Durch seine schlaue Art, sein Geschick mit dem Bogen und die Unterstützung seiner Freunde schafft es Robin Hood den Bösewicht zu überlisten und siegt! Ein wirklich aufregendes, spannendes und lustiges Theaterstück!

Während des Theaterstücks staunten die Kinder, lachten und fieberten mit ihrem Helden Robin Hood und seinen Freunden mit. Knapp eine Stunde konnten die Kinder das Theaterstück begeistert verfolgen. Danach ging es auch wieder zurück zum Bahnhof. Die Gespräche auf der Bahnfahrt von Ulm nach Uhingen zurück waren geprägt von den Eindrücken des Theaterstücks.
Für die Kinder aber auch für die Lehrerinnen war dieser Ausflug ganz ohne Frage ein echtes Weihnachtshighlight! Wir freuen uns alle auf die nächste Theaterfahrt!

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Schüssler Escher Stiftung bedanken, welche die gesamten Kosten für die Eintrittskarten übernommen hat. Vielen Dank!
 

Streuobstwiesen-Projekt in Klasse 4

„Schade!“ war die überwiegende Meinung in unserer vierten Klasse, als wir vergangene Woche mit Herr Bässler, unserem „Streuobstwiesen-Experten“, zum letzten Mal von unserem „Einsatz“ in die Schule zurückkehrten. Trotz kühlem Wetter und zeitweise Nieselregen war es ein besonderes Erlebnis, ein Apfelbäumchen zu pflanzen. Es war ganz schön anstrengend, ein Loch zu graben, denn die Erde klebte immer wieder an Spaten und Schaufel fest, aber wir haben es geschafft!

Seit dem letzten Schuljahr hatten wir uns immer wieder mit dem Thema „Streuobstwiese“ beschäftigt. Wir lernten unter anderem, was eine Streuobstwiese ist, welche Tiere und Pflanzen auf ihr leben, warum Wildbienen so wichtig sind und jeder bastelte aus Tontöpfen und Stroh ein Ohrwurm-Hotel. Am schönsten war es jedoch, im September Äpfel zu ernten und Saft daraus zu pressen. Zuerst sammelten wir die Äpfel auf dem Boden ein – die guten in pinke Eimer, die fauligen in schwarze Eimer. Anschließend durften wir noch mit einem langen Haken schütteln. Das war gar nicht so einfach, aber lustig, denn jeder, der schüttelte, musste zum Schutz einen Helm aufsetzen.

Am nächsten Tag trafen wir uns auf dem Schulhof, um Saft zu pressen. Zuerst wurden die Äpfel von ein paar Kindern in einer großen Wanne gewaschen. Anschließend zerkleinerten wir die aufgelesenen Äpfel und entfernten die fauligen Stellen. Diese Apfelstücke zerkleinerten wir in einem Gerät von früher, das von drei Kindern festgehalten werden musste, während ein weiteres Kind von Hand an einer großen Kurbel drehte. Das ging richtig schwer! Wie gut, dass Herr Bässler auch einen elektrischen Muser dabei hatte, der selbst ganze Äpfel im Nu zerkleinerte. Diese Apfelstückchen füllten wir in eine andere Maschine. Dort brachte Herr Bässler einen Wasserschlauch an, mit dem im Inneren ein Ballon aufgepumpt wurde, sodass der Saft aus den Äpfeln gepresst wurde. Das roch lecker! Zum Abschluss ließen wir uns im Klassenzimmer den köstlichen Apfelsaft schmecken und jeder durfte noch eine Flasche davon mit nach Hause nehmen. Nun sind wir gespannt, wie lange es dauert, bis von unserem neu gepflanzten Apfelbäumchen die ersten Äpfel geerntet werden können und ob sie dann auch so lecker schmecken! Hoffentlich!

Svenja und Luisa, Kl.4, mit Frau Frank

Toller Start ins 4. Schuljahr

Nachdem die vierte Klasse in der ersten Schulwoche noch fleißig Lieder und ein Theaterstück geprobt hatte, um den neuen Erstklässlern einen schönen Schulanfang zu bereiten, ging es gleich zu Beginn der zweiten Schulwoche ins Schullandheim nach Blaubeuren. Die Vorfreude war groß, aber auch ein wenig Aufregung war zu spüren, bei Eltern und Kindern. Mit dem Zug ging es über Ulm nach Blaubeuren. Nach der Anmeldung in der Jugendherberge liefen wir weiter zum Blautopf, wo eine Gästeführerin schon auf uns wartete. Zuerst betraten wir die historische Hammerschmiede, in der es viel Interessantes zu sehen und zu hören gab. Als sich der Schmiedehammer durch den Wasserradantrieb in Bewegung setzte, waren wir froh, dass wir nicht dort arbeiten mussten, denn es konnte ganz schön laut werden. Wieder draußen am Blautopf
erfuhren wir etwas über die Höhlensysteme unter der Schwäbischen Alb und warum das Wasser oft so blau schimmert, obwohl es durchsichtig ist. Die Führung endete mit der Sage von der ‚Schönen Lau‘, die dort das Lachen lernte.
Da es anschließend regnete, wurde die Stadtrallye kurzerhand auf den nächsten Tag verschoben. Die Zimmer wurden eingerichtet, es wurde gespielt und gelacht. Besonders beliebt waren die Tischkicker und wir genossen es, die einzigen Gäste zu sein. Am Abend tauchten wir mit einem Film in den Blautopf hinunter und bestaunten die wunderschönen unterirdischen Höhlen.
Am zweiten Tag galt es, mit Hilfe eines Stadtplans und einem Quiz einen Teil von Blaubeuren zu erkunden, bevor es dann durch den Wald steil nach oben ging zum Blaufelsen. Die herrliche Aussicht von dort über dem steilen Abgrund belohnte jedoch die Anstrengung des Aufstiegs allemal. Das nächste Stück Weg verlief oben am Waldrand entlang und führte zu einer großen Spielwiese, auf der wir ausgiebig Pause machten. Immer wieder konnten wir die Aussicht über Blaubeuren und Umgebung genießen, besonders von der Ruine ‚Rußenschloss‘, von der an allen Ecken Fotos gemacht wurden. Auf dem Weg nach unten kamen wir an der ‚Kleinen Grotte‘ vorbei, in welcher in der Steinzeit Menschen Zuflucht gesucht hatten. Nicht allen Kindern war der Zugang geheuer, doch die meisten wagten es und freuten sich an einem zusätzlichen Abenteuer. Am ‚Klötzle Blei‘ vorbei ging es dann zurück in die Jugendherberge, wo mit Muffins und Spielen noch ein Geburtstag gefeiert wurde.
Am nächsten Morgen hieß es leider schon: Packen! Die Taschen wurden mit einem Auto abgeholt, doch wir machten noch einen Besuch im „urmu“, dem urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren. Es war so spannend, zu hören und zu sehen, wie die Menschen in der Altsteinzeit lebten, welche Tiere es dort gab und welche besonderen Funde man in den Höhlen gemacht hat, dass die Zeit wie im Flug verging. Zum Abschluss durften alle noch das Speerwerfen ausprobieren, bevor es am Bahnhof hieß: Alles einsteigen!

In Uhingen wohlbehalten angekommen freuten sich alle, ihre Eltern wieder zu sehen, obwohl die eine oder der andere gerne länger geblieben wäre…

Klasse 4 mit Frau Frank

 

 


Einschulungsfeier der neuen Erstklässler

Lange haben die zukünftigen Erstklässler auf ihre Einschulung hingefiebert.
Am Donnerstag, 14. September 2023 war es dann endlich soweit.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurden die Kinder von Herrn Pfarrer Widmann als die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in der evangelischen Auferstehungskirche in Sparwiesen empfangen.

Sichtlich aufgeregt nahmen die Kinder in den ersten beiden Bankreihen Platz und folgten gespannt den Erzählungen von Herrn Pfarrer Widmann und sangen eifrig bei allen Liedern mit. Musikalisch umrahmt und begleitet wurde der Gottesdienst von Frau Lang.

Im Anschluss ging es in die Filseckhalle, wo unsere Erstklässler mit ihren Eltern, Großeltern und vielen weiteren Besucherinnen und Besuchern von den Viertklässlern bereits erwartetet wurden.

Diese begeisterten das Publikum mit dem Theaterstück „Die verschwundenen Zahlen“, in welchem Zahlen und Buchstaben kurzzeitig von den Hasen und Zwergen ausgeliehen, jedoch rechtzeitig wieder zurückgebracht wurden, damit die neuen Schulkinder tatsächlich zukünftig auch alle Buchstaben und Zahlen lernen können. 
Im Anschluss durften die frischgebackenen Schulkinder mit ihren Klassenlehrerinnen, Frau Glaser und Frau Maier, in ihr neues Klassenzimmer.

Währenddessen wurden alle Besucher von den Eltern der vierten Klasse mit Kaffee und Kuchen versorgt. Vielen Dank hierfür!
Zum Abschluss gab es noch für alle die Gelegenheit, viele Schnappschüsse im Klassenzimmer und auf dem Schulhof zu schießen.

Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung (BiSS-Transfer)

BiSS-Transfer ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung in Schulen und Kitas (www.biss-sprachbildung.de).  

Ziel in Baden-Württemberg ist die Stärkung der Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Bereich des Lesens. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Lesefertigkeiten (Lesetechnik, Leseflüssigkeit) sowie der Lesefähigkeiten (Leseverstehen, Lesestrategien). Auf der Basis eines einheitlichen und systematischen Lesecurriculums setzen die BiSS-Grundschulen Schritt für Schritt nachweislich lernförderliche Elemente im Leseunterricht um, wie z.B. das Training der Leseflüssigkeit mithilfe von Lautlesetandems und den Einsatz ausgewählter Lesestrategien. Damit die Umsetzung in allen Klassenstufen gut funktioniert, hat jede BiSS-Grundschule eine eigene Projektgruppe eingerichtet, die sich regelmäßig trifft, um über nächste Schritte in der Umsetzung zu sprechen. Jede Schule hat zudem eine BiSS-Ansprechperson, die gemeinsam mit der Schulleitung das Kollegium an der Schule dabei unterstützt, das BiSS-Leseförderkonzept umzusetzen. 
In Baden-Württemberg nehmen mit Start des Schuljahres 2023/2024 insgesamt 2030 Grundschulen teil, die in 21 BiSS-Verbünden organisiert sind. Die Verbünde dienen der Vernetzung und dem Austausch. Hier können die Verbünde eingesehen werden: www.biss-sprachbildung.de/biss-vor-ort.